Nachhaltige Mobilität ist längst kein Nice-to-have mehr, sondern ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen in Österreich. Steigende Energiepreise, neue Mobilitätsbedürfnisse von Mitarbeiter:innen und klare Klimaziele machen ein strategisches Mobilitätsmanagement unverzichtbar.
Wer 2026 als attraktive:r Arbeitgeber:in wahrgenommen werden will, braucht durchdachte, alltagstaugliche Lösungen. In diesem Beitrag zeigen wir sieben wirkungsvolle Mobilitätsmaßnahmen, mit denen Unternehmen nachhaltige Mobilität fördern, Kosten senken und gleichzeitig Mitarbeiter:innenzufriedenheit steigern können.
Dienstrad-Leasing zählt zu den wirksamsten Maßnahmen im betrieblichen Mobilitätsmanagement. Mitarbeiter:innen können Fahrräder oder E-Bikes über eine Gehaltsumwandlung nutzen, sowohl für den Arbeitsweg als auch privat.
Gerade für kurze und mittlere Pendelstrecken ist das Fahrrad, insbesondere das E-Bike, eine echte Alternative zum Auto. Dienstrad-Leasing verbindet Klimaschutz mit echtem Alltagsnutzen.
Österreich bietet mit dem KlimaTicket Ö eine einzigartige Grundlage für nachhaltige Mobilität. Arbeitgeber:innen können Öffi-Tickets steuerfrei zur Verfügung stellen oder bezuschussen.
Neben dem Fahrrad gewinnt auch der öffentliche Verkehr weiter an Bedeutung. Mit dem österreichweiten KlimaTicket steht Unternehmen ein starkes Instrument zur Verfügung, um nachhaltige Mobilität aktiv zu fördern. Diese Maßnahme sorgt für planbare Mobilitätskosten, reduziert den Parkplatzbedarf und leistet einen messbaren Beitrag zu den Klimazielen.
Damit nachhaltige Mobilität im Alltag funktioniert, braucht es die passende Infrastruktur. Besonders wirksam sind:
Sichere Fahrradabstellplätze, überdachte Stellflächen und Ladeoptionen für E-Bikes erhöhen die Bereitschaft, mit dem Rad zur Arbeit zu kommen, deutlich. Unternehmen können mit vergleichsweise überschaubarem Aufwand große Wirkung erzielen, wenn sie die Rahmenbedingungen am Standort gezielt verbessern.
Eine wertvolle Unterstützung bei der Umsetzung für Unternehmen bietet das Programm klimaaktiv mobil. Es fördert Projekte rund um betriebliches Mobilitätsmanagement, Radverkehr und aktive Mobilität und stellt zusätzlich Beratungsleistungen sowie praxisnahe Leitfäden zur Verfügung. Unternehmen profitieren dadurch nicht nur finanziell, sondern auch von fachlicher Expertise bei der Planung und Umsetzung ihrer Maßnahmen.
Nicht alle Arbeitswege lassen sich mit Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln abdecken. Ergänzend können Fahrgemeinschaften, Pendel-Apps oder Sharing-Modelle dazu beitragen, den Auto-Einzelverkehr zu reduzieren. Durch eine bessere Auslastung vorhandener Fahrzeuge lassen sich Emissionen senken und Mobilität effizienter gestalten.
Auch Dienstreisen bieten großes Potenzial für nachhaltige Veränderungen. Klare Dienstreiserichtlinien, die Bahnfahrten gegenüber Flügen oder Autofahrten priorisieren und den Einsatz öffentlicher Verkehrsmittel fördern, senken nicht nur CO₂-Emissionen, sondern häufig auch Kosten und Reisezeiten. Digitale Meetings können dort eingesetzt werden, wo persönliche Anwesenheit nicht zwingend erforderlich ist.
Mobilitätsangebote wirken nur, wenn sie bekannt sind. Damit Mobilitätsangebote ihre volle Wirkung entfalten, müssen sie sichtbar gemacht werden. Aktionen wie interne Mobilitätstage, die Teilnahme an der Europäischen Mobilitätswoche oder Fahrrad-Testtage erhöhen die Aufmerksamkeit und fördern die tatsächliche Nutzung der Angebote. Eine aktive Kommunikation trägt wesentlich dazu bei, nachhaltige Mobilität langfristig in der Unternehmenskultur zu verankern.
Ein zukunftsfähiges Mobilitätsmanagement kombiniert Benefits, Infrastruktur, Anreize und Kommunikation. Besonders Dienstrad-Leasing spielt dabei eine Schlüsselrolle: Es verbindet Nachhaltigkeit, Gesundheit und Attraktivität als Arbeitgeber auf einzigartige Weise.
Unternehmen, die heute in nachhaltige Mobilitätsmaßnahmen investieren, profitieren langfristig - wirtschaftlich, ökologisch und sozial.